Judika
Heilpraktikerin
Paar- und Sexualtherapie
Biodynamische
Körperpsychotherapie
Musiktherapie
Hypnotherapie
Eilert
Heilpraktiker für Psychotherapie
Paar- und Sexualtherapie
Integrative Psychotherapie
Hypnotherapie
EMDR
AnuKan® Massage
In unseren verschiedenen Ausbildungen sind wir teilweise mit ähnlichen, teilweise aber auch unterschiedlichen Methoden und therapeutischem Handwerkszeug in Kontakt gekommen. In der gemeinsamen Arbeit in unserer Praxis lernen wir ständig voneinander, integrieren wechselseitig Dinge, die wir in unseren Ausbildungen gelernt haben und entwickeln sie in der Arbeit im Hier und Jetzt weiter. Immer angepasst an dich, deine Bedürfnisse und die Situation im Hier und Jetzt. Dabei bilden sich immer wieder auch Schnittmengen und Überschneidungen auch zwischen den einzelnen Methoden.
Manchmal gibt es auch Dinge, in denen sich nur einer von uns beiden – Judika oder Eilert – zuhause fühlt und die entsprechend auch nur einer von uns beiden anbietet. Anhand unserer Namen unter den einzelnen Überschriften findest du Orientierung, wer von uns in der Therapie womit arbeitet.
Gesprächstherapie – Judika, Eilert
Für uns ist die Grundhaltung, wie sie Carl Rogers für die Gesprächstherapie formuliert hat, wichtig. Eine gute, persönliche und vertrauensvolle Klient-Therapeuten-Beziehung gilt als einer der größten Wirkfaktoren gelingender Psychotherapie…
Gestaltherapie – Judika, Eilert
Wie in vielen anderen Therapieformen auch, gibt es Gestalttherapie in unterschiedlichen Varianten und Strömungen. Ihnen gemeinsam ist der Gedanke, dass wir Menschen uns unsere Welt selbst erschaffen, in dem wir Einzeleindrücke innerlich ordnen und ihnen eine Form geben.
Um dir zu ermöglichen, zu verstehen, wie du dir deine Welt gestaltest, nutzen wir z.B. manchmal die Stühle-Arbeit. Dabei stellst du dir vor, wie beispielsweise ein Symptom, ein innerer Anteil, manchmal auch eine äußere Person, deren Botschaften man als Stimme verinnerlicht hat, auf dem leeren Stuhl dir gegenüber sitzt, und wie dein Gegenüber auf dem Stuhl eigentlich aussieht. Nun ist es möglich, mit diesem Gegenüber in einen Dialog zu gehen, nach seinen Absichten und Gefühlen zu fragen und ihm von deinen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen zu berichten.
Nach und nach kannst du dabei würdigen, warum du, dein Körper und dein Nervensystem bisher auf eine bestimmte Weise agiert oder reagiert hast, in welchen Situationen das lebensdienlich war, und für das hier und jetzt vielleicht hilfreichere oder lebensdienlichere Formen für dich herausfinden.
Als Therapeuten begleiten wir diesen Prozess moderierend.
Systemische Therapie – Judika, Eilert
Als Menschen leben und bewegen wir uns nicht als isoliertes System. Wir interagieren, gehen in Kontakt, üben Einfluss auf unsere Umgebung aus und nehmen Einflüsse aus unserer Umgebung auf. Das heißt, wir leben in Systemen, die über uns selbst hinausgehen, wie Beziehung, Familie, Freundeskreis und Peergroup, Arbeitswelt, Gesellschaft, usw.. Und ebenso sind innere Systeme in uns aktiv, die sich aus inneren Anteilen, verschiedenen Bedürfnissen, Aspekten oder auch bestimmten Symptomen zusammensetzen.
Zuweilen fühlen wir uns durch diese Systeme eingeengt oder belastet. In der Therapie können wir die Dynamiken der Systeme, in denen du dich bewegst, sichtbar machen. Oft reicht es schon, mit Figuren auf einem Tisch die Beziehungen zwischen den Teilen eines Systems aufzustellen, so dass du dich, deine Gefühle und deine Haltung innerhalb dessen besser verstehen und deine bisherigen Bewältigungsstrategien würdigen und in eine für das Hier und Jetzt lebensdienlichere Form verändern kannst.
Das Aufstellen mit Stühlen oder Kissen als Repräsentanten für Teile des Systems, die du in Beziehung zueinander auf dem Boden platzierst, machen das noch intuitiver und körperlicher erfahrbar. So kannst du darin umhergehen, dich auf verschiedene Plätze setzen und verschiedene Perspektiven einnehmen. Hier kannst du auch aus deinen Körperempfindungen und Impulsen heraus erspüren, welche Ressourcen du noch für dich integrieren möchtest, um eine neue selbstbestimmte Position und Haltung zu finden, die dir entspricht und dir Entfaltung in deine Lebendigkeit ermöglicht.
Hypnotherapie – Judika, Eilert
Trance-Zustände kennt jeder von uns. Wenn wir während einer Zugfahrt aus dem Fenster schauen und unsere Gedanken fließen lassen, ist das bereits eine Trance. Sie wird auch definiert als eine nach innen gerichtete Aufmerksamkeit. Diese lässt sich in der Therapie nutzen, um innere Kraftplätze und Ressourcen zu verankern, aber auch, um Erinnerungen an traumatische Erlebnisse zu bewältigen.
Wenn wir hypnotherapeutisch arbeiten, brauchen wir dafür nicht einmal sehr tiefe Trancezustände. Du bleibst dabei bei vollem Bewusstsein und bestimmst weiterhin, wohin und wie weit die Reise geht.
So gesehen ist hypnotherapeutisches Arbeiten nichts anderes als eine Fantasie- Reise. Und unserem Gehirn ist es egal, ob wir Dinge real oder nur in unserer Vorstellung erleben. In beiden Fällen ist intensives emotionales Erleben möglich, und das ist neurologisch betrachtet der Zustand, in dem unser Gehirn am effektivsten neue Erfahrungen von Freude und Selbstbestimmung machen kann.
In der Therapie kannst du dir das zunutze machen, und in Fantasiereisen die Erinnerungen an traumatische Erlebnisse selbstwirksam bewältigen und ihnen ihre Macht und ihre Schwere nehmen. Wir begleiten dich dabei und stehen dir genau da zur Seite, wo du es brauchst und unterstützen dich dabei, die Schätze und Ressourcen aus den Fantasiereisen zu verankern, so dass du auch im Hier und Jetzt darauf zugreifen kannst.
EMDR – Eilert
„Das muss ich erstmal verdauen.“, sagen Menschen zuweilen, wenn sie herausfordernde Erlebnisse überstanden haben. Wenn wir auf alten traumatischen Erfahrungen festsitzen, und sich bei zufälligen oder vorhersehbaren Ereignissen die gleichen Empfindungen und Gefühle wiedereinstellen wie in der ursprünglichen Situation, ist aus neurologischer Sicht die Verdauung gestört. Das heißt: wir konnten das Erlebte bisher noch nicht zu Ende verarbeiten. Aus der Beobachtung heraus, dass Menschen im Schlaf während intensiver Traumphasen (REM-Phasen) unter den geschlossenen Lidern ihre Augen hin und her bewegen, und dadurch eine wechselseitige Stimulation der Gehirnhälften stattfindet, entstand mit EMDR die Idee, ob sich dies in der Therapie nutzen lässt.
Denn in unseren Träumen verarbeiten wir unsere Erlebnisse, indem unser Unterbewusstes Bilder dazu erzeugt. In meiner Arbeit nutze ich eine Sonderform des EMDR, in der tatsächlich Bilder gemalt werden. Keine Sorge: du musst dafür nicht malen können. Die Bilder müssen nicht schön sein und dürfen völlig abstrakt sein. Die dabei übliche wechselseitige Stimulation mache nicht ich, sondern du selbst, indem du mit geschlossenen Augen und überkreuzten Armen abwechselnd mit deiner rechten Handfläche auf den linken Oberarm klopfst, und umgekehrt. Die Vorteile dieser Form von EMDR sind für mich: du erlebst dich stärker in deiner Selbstwirksamkeit. Nicht ich mache mit dir, sondern du machst selbst.
Das intuitive Malen von Bildern aktiviert zugleich die Kreativität deine Unterbewusstseins und funktioniert darüber hinaus selbst dann, wenn du keine konkreten Bilder zu einem traumatischen Erlebnis beschreiben kannst, denn die Bilder können auch völlig abstrakt sein und entfalten dennoch ihre Wirkung. Die dabei entstehenden Bilder dokumentieren ganz nebenbei die Veränderung im Prozess, den du anschließend als real existierende Bilderfolge vor dir siehst und sogar mit nachhause nehmen kannst.
AnuKan®-Massage – Eilert
Die AnuKan®-Massage, die auch als sinnliche Heilmassage bezeichnet wird, ist in Dresden in den ehemaligen Sinnesart-Massage-Studios aus der Beobachtung heraus entwickelt worden, dass auch sinnliche Berührung eine therapeutische Wirksamkeit entfalten kann. Diese Massageform folgt dabei keinem starren Ablauf, sondern passt sich als körpertherapeutischer Forschungsraum den Bedürfnissen und Themen an, die du als Klient*in mitbringst und die wir im Vorgespräch ermitteln. Damit fügt sie sich als Methode in das Konzept der integrativen Psychotherapie ein. Als zertifizierter AnuKan®-Masseur bin ich der Ethik verpflichtet, die ich meiner Arbeit zugrunde lege.
Für mich als Gebenden bedeutet das: Ich achte deine…
Bondage / Shibari – Eilert
Mit dem Seil im Kontext von Therapie und Körperarbeit bin ich Mitte 2023 erstmals in Berührung gekommen. Während Bondage, bzw. Shibari schon länger im Bereich sexueller Spielarten bekannt ist, wird das Seil in den letzten Jahren auch im Kontext von Körperarbeit und Selbsterfahrung nach und nach entdeckt.
Viele Menschen erleben tiefe Entspannung, wenn sie „im Seil“ sind. Für sie kann das Seil festen Halt und Geborgenheit geben. Einmal nichts tun zu müssen, und stattdessen auf der Matte achtsam bewegt zu werden, kann frühkindliche Erfahrungen von Gehalten- und Umsorgt-Sein wachrufen und nachnähren. Für andere Menschen kann die behutsame Arbeit mit dem Seil, in kleinen achtsamen Schritten, wiederum eine Möglichkeit sein, sich an Grenzen heranzutasten und dabei die Erfahrung zu machen, auch in Grenzbereichen wirklich selbst bestimmen zu können. Wenn du Interesse an der Arbeit mit dem Seil hast, sprich mich gern darauf an. Ich biete dir die Arbeit mit dem Seil gern an, oder vermittele einfache Techniken, die du auch selbst für dich anwenden kannst. So kann zum Beispiel ein Seil, von dir selbst auf eine bestimmte Art stramm um deine Körpermitte gelegt, eine erstaunlich einfache Möglichkeit sein, aus großer emotionaler Aufgewühltheit wieder in deine Mitte zu kommen. Wenn du mit mir und dem Seil arbeiten möchtest, machen wir immer zuerst ein Vorgespräch, in dem wir dein Anliegen besprechen, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte klären. Wir vereinbaren Grenzen und auch, wie diese kommuniziert bzw. erfragt werden. Grundsätzlich gilt: Du bestimmst, was geschieht.
Mit dem Seil arbeiten wir dann ausschließlich am Boden, und ich folge dem Auftrag, den du mir gegeben hast. Im Nachgespräch haben wir dann Raum und Zeit, das Erlebte ausklingen zu lassen und im Gespräch zu integrieren.
Biodynamische Körperpsychotherapie – Judika
Biodynamische Körperpsychotherapie umfasst ein großes Spektrum an Möglichkeiten. Außer mit Gespräch arbeite ich mit Körperempfindungen und Wahrnehmungen, Bewegung und Körperausdruck, Stimme, Handlungsimpulsen und Berührung. Die Themen, mit denen Menschen zu mir in die Körperpsychotherapie kommen, sind vielfältig. Es können aktuelle Beziehungsthemen, biografische oder traumatische Themen sein.
Sehr häufig sind es aber auch körperliche Schmerzen, die durch starke Muskelverspannungen verursacht sind. Hier arbeite ich gerne mit Massage, zum einen um die Muskulatur zu lockern, und zum anderen kommen wir gemeinsam dem psychischen Ursprung auf die Spur. Mehr dazu…
Integrative Psychotherapie – Eilert
Alle Methoden, Ansätze und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und die vielleicht künftig noch hinzukommen, finden ihren Platz im Konzept der Integrativen Psychotherapie (IPT), wie es Christoph Mahr entwickelt hat. Es ist von sich aus auf methodische Weiterentwicklung angelegt und lädt daher dazu ein, auch weitere Methoden, die sich als wirksam in der Therapie erwiesen haben, zu integrieren…mehr dazu…
Sexualtherapie – Judika & Eilert
Als unser Sohn 14 Jahre alt war, fragte er uns, was wir eigentlich als Sexualtherapeuten machen. Das wollte er wissen, weil seine Kumpels darüber lachten und meinten: „Da sagen deine Eltern den Leuten bestimmt, wie es richtig geht.“ Meine Antwort war: „Das Gegenteil ist der Fall. Die Leute tragen lauter Vorstellungen mit sich herum, wie es gehen sollte. Und dann schauen wir gemeinsam mit ihnen, wie es für sie selbst gut sein könnte.“. Mehr dazu…

