Mit meiner Körperarbeit eröffne ich für dich einen Raum für deine Forschungsreise zu dir selbst. Ob Je-gen-di-Massage/Session, AnuKan®-Massage oder Bondage-Session, bin ich als dein Reisebegleiter da. Dabei folge ich dem Grundgedanken der Je-gen-di-Massage/Session, (der von mir gestalteten Form der Bossy-Massage nach Betty Martin.)
„Und jetzt genau diese Berührung.“
Je-gen-di
„Und jetzt genau diese Berührung“ – Die Je-gen-di-Massage/Session ist in mancherlei Hinsicht ungewöhnlich. Denn auch, wenn bereits im Vorgespräch sorgfältig der Rahmen vereinbart wird, innerhalb dessen wir uns in der Körperarbeit bewegen – deine Wünsche, deine und meine Grenzen – werden wir auch während der Massage viel miteinander kommunizieren.
Als Gebender in der Je-gen-di-Massage (oder Je-gen-di-Session) berühre ich dich erst dann, wenn du mir sagst, was du, deine Seele und dein Körper jetzt gerade, genau in diesem Moment brauchst.
Wenn ich die gewünschte Berührung beginne, gleichen wir diese miteinander ab. Ist dies die richtige Stelle? Stimmt der Druck? Ist der Strich langsamer oder etwas schneller besser? usw… Solange, bis die Berührung genau das ist, was du dir wünscht. Und von Berührung zu Berührung gebe ich dir dazwischen immer wieder Zeit und Raum, in dich hinein zu lauschen. – Nimm dir Zeit. Ich bin da. Nimm dir Zeit. … Bis sich der nächste Wunsch zeigt.
Zeit zum Spüren und Lauschen zu haben, mit deinen ausgesprochenen Bedürfnissen in jedem Moment wirklich gehört und gesehen zu werden und das auch in der Berührung zu spüren – so entsteht gleichzeitig und mühelos maximale Präsenz und ungewöhnlich tiefe Entspannung.
Ist die Berührung so genau richtig?
Was darf ich verändern, damit es genau richtig wird?
Oft zeigen sich Bedürfnisse,
die der Verstand vorher gar nicht
„auf dem Schirm“ hatte.
Die Je-gen-di-Massage/Session ist dadurch ein sehr sicherer Raum, und zugleich aus deinem Inneren heraus manchmal überraschend. Oft zeigen sich im Hineinspüren und Lauschen Bedürfnisse, die der Verstand vorher gar nicht „auf dem Schirm“ hatte. Es gibt deshalb keinen festen Ablauf. Jede Jegendi-Massage/Session ist so einzigartig, wie du es bist. Sie geht über übliche Massage-Techniken hinaus.
Alles, was du dir als empfangende Person wünscht, ist, innerhalb des vorbesprochenen Rahmens, deiner und meiner Grenzen, möglich. Das heißt nicht, dass bis zu diesen vorbesprochenen Grenzen gegangen werden muss. Wir gehen jetzt, genau in diesem Moment, nur so weit, wie es für beide stimmig ist.
Was wird mit der Je-gen-di-Massage/Session möglich?
- Mutig zu werden, zu sagen, was du dir wünscht. Und damit:
- die wichtige Erfahrung, dich mit deinem Bedürfnis angenommen zu fühlen, nicht zu viel zu sein, wenn du genau sagst, was du brauchst. Zu erleben: „Ich werde spürbar gehört, gesehen und ernst genommen.“
- das Erleben deiner eigenen Selbstwirksamkeit: indem du spürbar genau das bekommst, was du als Wunsch zum Ausdruck bringst, und dass tatsächlich beachtet wird, wenn du etwas, was noch nicht ganz passt, korrigierst, bis es stimmig ist.
„Was brauche ich jetzt gerade?
Darf ich das sagen?
Werde ich damit gehört?“
Nimm dir Zeit! … Ich bin für dich da.
Diese tiefgehenden Erfahrungen kannst du als Referenzerfahrungen sogar in deinen Alltag mitnehmen.
Darüber hinaus ist das Erleben, Zeit zum In-dich-hinein-Lauschen zu bekommen, solange, bis du soweit bist, deinen nächsten Wunsch zu
formulieren, eine wichtige Erfahrung.
- Ein Nachnähren von Urvertrauen wird dabei möglich.
Wenn du ein Mann bist, kann es dein Vertrauen in dich selbst stärken, zu erleben, dass männliche Berührung sanft, heilsam und nährend sein kann. Eine wichtige Referenz auch für dich selbst und die Berührungen, die du als Mann in deinem Leben anderen Menschen gibst.
Bondage / Shibari
Mit dem Seil im Kontext von Therapie und Körperarbeit bin ich Mitte 2023 erstmals in Berührung gekommen. Während Bondage, bzw. Shibari schon länger im Bereich sexueller Spielarten bekannt ist, wird das Seil in den letzten Jahren auch im Kontext von Körperarbeit und Selbsterfahrung nach und nach entdeckt.
Viele Menschen erleben tiefe Entspannung, wenn sie „im Seil“ sind. Für sie kann das Seil festen Halt und Geborgenheit geben. Einmal nichts tun zu müssen, und stattdessen auf der Matte achtsam bewegt zu werden, kann frühkindliche Erfahrungen von Gehalten- und Umsorgt- Sein wachrufen und nachnähren.
Für andere Menschen kann die behutsame Arbeit mit dem Seil, in kleinen achtsamen Schritten, wiederum eine Möglichkeit sein, sich an Grenzen heranzutasten und dabei die Erfahrung zu machen, auch in Grenzbereichen wirklich selbst bestimmen zu können.
„Einmal nichts tun müssen, und sich gehalten fühlen!“
Falls du Interesse an der Arbeit mit dem Seil hast, sprich mich gern darauf an. Ich biete dir diese Arbeit gern an, oder vermittele einfache Techniken, die du auch selbst für dich anwenden kannst.
So kann zum Beispiel ein Seil, von dir selbst auf eine bestimmte Art stramm um deine Beine gelegt, eine erstaunlich einfache Möglichkeit sein, zur Ruhe zu kommen und dich von dir selbst und dem Seil gehalten zu fühlen.
Wenn du mit mir und dem Seil arbeiten möchtest, machen wir immer zuerst ein Vorgespräch, in dem wir dein Anliegen besprechen, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte klären. Wir vereinbaren Grenzen und auch, wie diese kommuniziert bzw. erfragt werden.
Grundsätzlich gilt: Du bestimmst, was geschieht. Mit dem Seil arbeiten wir dann ausschließlich am Boden, und ich folge dem Auftrag, den du mir gegeben hast. Im Nachgespräch haben wir dann Raum und Zeit, das Erlebte ausklingen zu lassen und im Gespräch zu integrieren.



