Heilpraktikerin
Paar- und Sexualtherapie, Biodynamische Körperpsychotherapie,
Musiktherapie, Hypnotherapie,
judika@beziehungsperspektive.de
„Von der Fremdbestimmung in die Selbstbestimmung,
in die Eigenständigkeit, in die Freiheit.“
Für mich wurde es zunehmend wichtiger, mir meiner inneren Welt und deren Zusammenspiel bewusst zu werden, um ihren großen inneren und ganz individuellen Reichtum kennen zu lernen. Ich könnte es auch die Einzigartigkeit meiner Persönlichkeit nennen.
Gleichzeitig wuchs das Bedürfnis und die Fähigkeit, andere Menschen auf diesem Weg in den inneren Reichtum zu begleiten.
„Es ist so, als hättest du mich im Innern gehalten und getragen“
Mit Anfang 20 während der Musiktherapie-Ausbildung, war es das Nonverbale, die Klänge, die Melodien, die Rhythmen, die einen Teil meiner inneren Welt zum Schwingen brachten, mich berührten und vibrierten und zum Ausdruck brachten.
In meiner Kindheit begann ich auf dem Klavier und auf anderen Instrumenten zu improvisieren. Dadurch konnte ich mit positiven wie negativen Erlebnissen und Gefühlen kreativ umgehen, ihnen Ausdruck verleihen und sie hörbar machen. Diese improvisatorische Haltung wurde später zur therapeutischen Haltung, mit deren Hilfe es mir gelang, auch sehr verborgene emotionale Räume meiner Klienten zu betreten.
„Ich trage das Bild in mir, in dem du spielst und ich liege auf dem Boden, den Klang des Klaviers im Körper spürend.“
Klientin über einen Moment unserer Arbeit
Mit Anfang 30 waren es die Geburten meiner Kinder, die einen anderen ganz frühen Teil in mir wachriefen. Ein Teil, der einen tiefen Lebenswillen, der im Mutter-Sein mündete, hervor holte.
Mit Anfang 40 während der Paar- und Sexualtherapie-Ausbildung war es der Teil, der mit Bindung und Sexualität zu tun hat.
Die Bedeutung meiner sexuellen Biografie mit positiven, aber auch sehr leidvollen Erfahrungen wurde mir bewusst. Ich spürte den Teil in mir, der lebendig werden wollte, aber noch in überlieferten Strukturen gefangen war.
Mit Anfang 50 während der Körperpsychotherapie-Ausbildung kamen noch mehr Teile dazu, traten miteinander in Kontakt und verbanden sich miteinander.
Diese Ausbildung brachte mich mit allen Stadien meines Lebens in Verbindung. Durch die Körperberührung und Massage erschlossen sich mir ganz frühe Anteile, die im
vorsprachlichen Bereich meiner Biografie entstanden sind und deshalb nur im Körpergewebe gespeichert sind. Ich lernte, meine kreativen und intuitiven Anteile einzusetzen und damit emotionale Räume meiner Klientinnen und Klienten unter meinen Händen zu erspüren.
Das Gelände der inneren Anteile wurde immer größer. Und mir als Erwachsene erschloss sich mein ganzes Wesen, mein bisheriges Handeln, mein heutiges Handeln, mein „ so Sein“, mein Leben.
Die Frage: „“Warum ist mein Leben so wie es ist?“ beantwortet sich.
„Du standest am Rand meines tiefen Loches, und hast mir ein Seil herunter gelassen. Und dann hast du mich Stück für Stück herauf gezogen.“
Klientin über einen Moment unserer Arbeit
Welche inneren Kinder beginnen darüber zu sprechen, was sie früher erlebt und gefühlt haben? Was wurde im Körper und in der Seele angelegt, um im Erwachsenenalter zu wirken? Und wie wirkt es?
Irgendwann wurde der Weg freier zum inneren Kern. Dieses einzigartige Wesen, was zu tiefst „ ich“ ist. Mit einer Nasenlänge voraus, arbeite ich an genau diesen Dingen mit meinen Klientinnen und Klienten.




