Neue Tischgespräche im Podcast und auf YouTube
Zusammenfassung
In unserem Podcast Beziehungsperspektive greifen wir zum einen in der Reihe „Beziehungsthemen" auf, die uns bei unserer Arbeit begegnen. In der Reihe unserer „Tischgespräche“ hingegen erzählen wir Jahr für Jahr aus unserer Partnerschaft, über unsere Erfahrungen, Erschütterungen, Erkenntnisse, unseren Freude und Herausforderungen. Hier möchten wir auf die beiden neuesten Folgen unserer „Tischgespräche" aufmerksam machen. Wenn es euch gefällt, lasst uns gern einen Like und ein Abo da, und lasst gern auch andere davon wissen.
Teile 21 & 22 der Tischgespräche mit Judika und Eilert – über 37 Jahre Beziehung!
Die heutige Folge unserer Tischgespräche über 37 Jahre Beziehung geht ganz tief rein. Denn das Jahr 2011 hat intensive Prozesse in Gang gesetzt, die uns viel über uns haben erkennen lassen. Wir sprechen darüber, wie das Buch eines bekannten Paar- und Sexualtherapeuten uns einerseits wertvolle Impulse gab, aber andererseits auch Druck und Erschöpfung bei uns ausgelöst hat. Der Druck, für das Wohlergehen des anderen verantwortlich zu sein, hat auf Dauer zu Rückzug auf der einen Seite geführt, und auf der anderen Seite zum dringenden Bedürfnis, einmal alle Verantwortung loslassen zu dürfen.
Erst die Erschütterung eines Beinahe-Fremdgehens hat uns einen tiefen Blick in dahinterliegende biografische Prägungen eröffnet, der heilsame Prozesse auf beiden Seiten in Gang gebracht hat. Ihr findet Teil 21 unserer Tischgespräche auf YouTube und als Audiopodcast auf den meisten gängigen Plattformen.
Und auch das darauf folgende Jahr 2012 hatte es in sich: „Auch wenn es das letzte ist, was ich will – ich denke ersthaft über Trennung nach!“ Das war 2012. Dieser zuvor und danach nicht noch einmal ausgesprochene Satz markierte den entscheidenden Wendepunkt in unserer Beziehung. Für uns war das eine regelrechte Eruption! In der 22. Folge unserer Tischgespräche über 37 Jahre Beziehung sprechen wir darüber, wie diese tektonische Verschiebung von Erdplatten das Fundament unserer Beziehung neu geordnet hat – hin zu mehr Eigenständigkeit, hin zu mehr Zu-sich-selbst-Stehen und damit auch dahin, einander wieder aus frei willligen Herzen zuwenden zu können.
Eine Entwicklung, die nachhaltig bis heute weiter wirkt. „Das Leben an sich gehört mir! Aber ich teile es unglaublich gerne mit dir.“ – dieser Satz bringt diese Entwicklung wunderbar auf den Punkt. Das bedeutet nicht, dass für uns der Himmel immer voller Geigen hängt. Das wäre ja auch langweilig. Aber heute wissen wir: „Wir haben nicht das Leben in der Hand, wir haben nur uns in der Hand, unsere Gestaltungsmöglichkeiten.“ Teil 22 unserer Tischgespräche findet Ihr ebenfalls auf Youtube und als Audiopodcast auf den gängigen Plattformen.



