Verliebt, verlobt verheiratet – und dann? – Ich sehe, wo du stehst!
Zusammenfassung
8. Kapitel unserer Blog-Reihe "Verliebt, verlobt, verheiratet, und dann?“
Zu sich selbst zu kommen ist der erste wichtige Schritt des „In die Liebe Kommens“. Aus unserer eigenen Mitte heraus kann es uns gelingen, mit liebevollem Blick auch auf unsere Partnerin zu blicken. So wie Du Raum für deine eigenen Entwicklungsschritte brauchst, braucht auch deine Partnerin oder dein Partner Raum für die eigene Entwicklung. Ich sehe, wo du stehst!

8. Kapitel unserer Blog-Reihe „Verliebt, verlobt verheiratet – und dann?“ – Ich sehe, wo du stehst.
Und das bedeutet hier: So, wie du ein Mensch bist, der offengebliebene Sehnsucht nach dem Gefühl des grundsätzlichen Genährtseins in sich trägt, ist auch dein Partner, deine Partnerin solch ein Mensch. So wie du so lange in einer Schräglage durchs Leben gelaufen bist, ist es auch deine Partnerin. So wie du schon früh in deinem Leben Muster und Strategien entwickelt hast, mit dieser Schräglage umzugehen, hat auch sie oder er Muster und Strategien entwickelt. So wie du herausgefordert bist, deine eigenen Muster und Überlebensstrategien in Liebe anzusehen und zugleich auf heutige Lebensdienlichkeit zu überprüfen, so ist es auch dein Partner. So, wie du nicht Verantwortung für ihn übernehmen kannst oder Verantwortung für dich und deine Eigenständigkeit von ihm fordern kannst, kann auch er das nicht. So, wie du nun deinen Raum und deine Mitte brauchst, um in die Liebe für dich zu kommen, so braucht auch deine Partnerin ihren Raum. In die Liebe kommen bedeutet, dir selbst den Raum für all das zu geben, und ebenso deiner Partnerin oder deinem Partner den Raum dafür zu lassen. „Ich sehe, wo du stehst.“ Und ich nehme deine Gefühle und Bedürfnisse wahr und gebe Dir den Raum, für dich selber zu sorgen.
Und das wird umso leichter, je mehr du in die Liebe für dich selbst kommst, und je mehr du in deine Mitte kommst. Und daraus resultierend, je mehr du in die Liebe auch für deinen Partner kommst, und sie oder ihn annimmst, wie du ihn gerade wahrnimmst. Auf diese Weise schließt sich ein Kreis, denn je mehr du dich in Liebe annimmst, umso mehr kannst du sie oder ihn in Liebe annehmen, umso mehr kannst du wiederum euch beide in Liebe annehmen, als das, was ihr beide seid: Menschen mit der Sehnsucht danach, vom Leben genährt zu sein. In Liebe angenommen zu sein. In Liebe zu sein. Je mehr es dir gelingt, in die Liebe zu kommen, umso selbstbewusster – also umso deiner selbst bewusster – kannst du deinen und euren Raum gestalten. Wie das geht, darüber sprechen wir in der nächsten Folge unserer Blog-Reihe „Verliebt, verlobt, verheiratet, und dann?“

mit Untestützung von Gemini
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